Awareness-Konzept
Das Dance to the World Festival (DTTWF) versteht sich als Ort der Begegnung, des Austauschs und der gemeinsamen Leidenschaft für Tanz. Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen kommen hier zusammen und genau diese Vielfalt macht unsere Community aus.
Unser Awareness-Konzept trägt dazu bei, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Teilnehmenden wohl, respektiert und sicher fühlen können. Es geht dabei nicht um Kontrolle, sondern um Aufmerksamkeit, gegenseitige Rücksichtnahme und die Bereitschaft, füreinander Verantwortung zu übernehmen.
Im Sinne von Artikel 3 des Grundgesetzes richtet sich das Festival an alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Sprache, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Identität oder anderen persönlichen Merkmalen.
Mit der Weiterentwicklung und wachsenden Vielfalt unseres Festivals stärken wir unsere Awareness-Strukturen kontinuierlich weiter. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Schutz und der Stärkung junger Menschen sowie darauf, sensibel mit individuellen Grenzen umzugehen, Barrieren abzubauen und vertrauensvolle, niedrigschwellige Zugänge zu Unterstützung zu schaffen.
Ein unterstützendes Awareness-Team steht insbesondere bei persönlichem oder seelischem Unwohlsein, etwa in Momenten von Überforderung oder belastenden Situationen, als verlässliche und vertrauliche Anlaufstelle zur Verfügung.
Ziel ist es, gemeinsam einen Raum zu gestalten, in dem sich jede Person geschützt fühlen, Vertrauen entwickeln und die verbindende Kraft von Tanz und Begegnung erleben kann.
Was macht das Awareness Team?
Während der Veranstaltungstage ist ein Awareness-Team im Einsatz, das präventiv sowie situativ unterstützt, um diskriminierendem oder übergriffigem Verhalten entgegenzuwirken und Betroffene zu begleiten. Unser Team:
Verhaltenskodex (Code of Conduct)
Der Verhaltenskodex bildet die verbindliche Grundlage für ein respektvolles und achtsames Miteinander während des Festivals. Er definiert klare Verhaltensregeln für alle Besuchenden, Teilnehmenden und Mitwirkenden und macht transparent, welches Verhalten erwartet wird und wo Grenzen gesetzt sind.
Der Verhaltenskodex dient der Orientierung, Prävention und Handlungssicherheit und ergänzt die geltende Haus- und Veranstaltungsordnung.
Weiter unten auf der Seite ist der komplette Kodex nachzulesen.
Schulungen und Sensibilisierung
Alle im Rahmen des Festivals eingesetzten Personen, einschließlich Mitarbeitenden, Volunteers, Officials und Judges, werden im Vorfeld für das Thema Awareness sensibilisiert und entsprechend geschult. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für respektvolles Verhalten, den Umgang mit sensiblen Situationen sowie klare Handlungsoptionen im Bedarfsfall zu schaffen.
Ergänzend dazu steht während der Veranstaltung ein speziell geschultes Awareness-Team als Ansprechstruktur zur Verfügung. Die Awareness-Ansprechpersonen sind vor Ort präsent und an ihren lila T-Shirts erkennbar.

Deine Ansprechparterin:
Anna-Lena (Pädagogin und Entwicklungsförderin)
Mit ihrer offenen, herzlichen Art begleitet sie bewusst und engagiert Menschen auf ihrem Weg zu mehr Achtsamkeit und persönlichem Wachstum. Auf unserer Awareness-Plattform steht sie für inklusive, wertschätzende Prozesse ein.
Dein Anliegen an Anna-Lena:
Wie erreichst du uns auf den Veranstaltungen?
Du kannst unser Awareness-Team jederzeit direkt vor Ort ansprechen. Unsere Ansprechpersonen sind präsent und an ihren lila T-Shirts gut erkennbar.
Zusätzlich stehen dir vertrauliche Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung, wie E-Mail, Social Media oder Telefon, diese werden ausschließlich von den jeweiligen Awareness-Ansprechpersonen betreut.
Wenn du Unterstützung brauchst oder einfach ein Gespräch suchst, sind wir für dich da.
Community heißt Verantwortung.

HipHop lebt von Respekt.

Und Respekt beginnt im Umgang miteinander.

Verhaltenscodex (Code of Conduct)
Wir möchten gemeinsam einen respektvollen, wertschätzenden und diskriminierungsfreien Raum schaffen, in dem sich alle Menschen sicher, willkommen und ernst genommen fühlen. Dafür tragen alle Beteiligten Verantwortung. Der folgende Verhaltenskodex gilt verbindlich für unser Miteinander:
- 1
Alle Beteiligten, Besuchende, Teilnehmende und Mitwirkende, begegnen sich respektvoll, professionell und verantwortungsbewusst.
- 2Diskriminierendes, belästigendes oder herabwürdigendes Verhalten wird nicht toleriert, unabhängig von Rolle, Alter oder Status.
- 3
Wir stellen uns klar gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt und jede Form von Machtmissbrauch.
- 4
Persönliche Grenzen sind jederzeit zu respektieren. Jegliche Form von Grenzüberschreitung (z. B. ungewollter Körperkontakt, Kommentare oder Blicke) wird nicht geduldet.
- 5
Maßgeblich ist immer die Wahrnehmung der betroffenen Person. Ihre Grenzen sind zu respektieren und nicht zu hinterfragen.
- 6
Alle Interaktionen basieren auf dem Prinzip des gegenseitigen Einverständnisses: Nur ein klares „Ja“ bedeutet Zustimmung.
- 7
Besonders im Umgang mit jüngeren Teilnehmenden gilt eine erhöhte Verantwortung, Sensibilität und Vorbildfunktion.
- 8
Privater Kontakt zwischen Offiziellen (z. B. Judges, DJs, Hosts) und Tänzer:innen ist im Kontext der Veranstaltung nicht vorgesehen. Kommunikation erfolgt ausschließlich im organisatorischen oder fachlichen Rahmen.
- 9
Wir achten auf einen respektvollen Umgang mit Vielfalt und begegnen unterschiedlichen Hintergründen, Identitäten und Perspektiven mit Sensibilität und Offenheit.
- 10
Diese Regeln dienen dem Schutz aller Beteiligten sowie der Sicherung von Fairness, Professionalität und Integrität unserer Veranstaltung. Verstöße können entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen.
